Diese Tradition des Viniyoga ist eng verbunden mit zwei Lehrern:
T. Krishnamacharya und T.K.V. Desikachar.
Beiden ist es zu verdanken, dass Yoga auch im Westen mittlerweile immer weniger nach dem Motto "Nur für Gesunde geeignet" unterrichtet wird. Ihre differenzierte Sicht der Dinge hat ganz wesentlich dazu beigetragen den Yoga von einigen, insbesondere westlichen Vorurteilen zu befreien.
Eine der wichtigsten Klärungen ist die, dass Yoga von seiner grundlegenden Struktur her keine vorgefertigten Rezepte oder festgelegten Techniken für bestimmte Beschwerden, Probleme oder Symptome bietet. T.K.V.Desikachar formuliert das wie folgt:
Zitat: "Wir haben keine Standardlösungen (....), wenn wir im Yoga mit Menschen arbeiten. Die Person ist wichtig, so, wie sie gerade ist. Nicht nur das Körperliche, nein, den ganzen Menschen in seiner aktuellen Situation muss ich verstehen als ein besonderes menschliches Wesen, als eine individuelle Persönlichkeit."
(Zitat T.K.V. Desikachar, aus VIVEKA, Hefte für Yoga Nr.6, S. 26)