Der Unterricht oder
Woran Sie die Tradition erkennen
Diese von T.K.V. Desikachar auch gerade für den Westen inspirierende Tradition des Yoga-Unterrichtens arbeitet nach dem Konzept von "vinyasa krama". Das bedeutet:
- Ein bestimmtes Ziel wird schrittweise und systematisch erreicht.
- Manche Übungen müssen wohlüberlegt vorbereitet und ausgeglichen werden
- Eine Yogapraxis kann uns gezielt in unterschiedliche Richtungen führen.
Zum Beispiel:
- Langhana, ein aus dem Ayurveda stammender Begriff bezieht sich auf Übungen, die ein Absenken der Energie bewirken. Wir werden ruhiger, entspannter und bauen uns so wieder auf.
- Brhmana, ebenfalls ein ayurvedischer Begriff bezieht sich auf eine Zunahme der Energie. Wir werden wacher, kraftvoller und aktiver.
weitere Merkmale:
Es geht im Unterricht darum mit einfachen, gut nachvollziehbaren Mitteln wirksam und gesund zu üben, statt sich in möglichst komplizierte Formen zu zwingen. Das richtige Maß für sich zu finden ist von entscheidender Bedeutung.
Viele der Körperübungen werden als mit dem Atem verbundene Bewegungen, also dynamisch gelehrt.
Alle Fragen sind willkommen, denn nur wenn Sie wissen, was Sie tun, finden Sie den für Sie passenden Weg.